GedankenTexte, Kolumne

SchattenSEITE Kolumne #1 – Zum Thema INSPIRATION

Lange hat es gedauert, die erste Kolumne in die Welt hinaus zu lassen, und das obwohl ich sie 2 Tage nach der Ankündigung des neuen Formats schon verfasst hatte. Es hat etwas mit Hemmungen zu tun, und damit dass ich nicht sicher war, ob das Thema gut genug ist, für die erste Kolumne. Schlussendlich kam noch dazu, dass mir die Inspiration plötzlich abhanden kam und ich mich mit dem Text gar nicht mehr identifizieren konnte. Nun kehrt sie langsam wieder zurück, meine Inspiration und es wird Zeit diesen Artikel einfach loszulassen … gelesen wird er eh nicht von der ganzen Welt. Wichtig ist, den ersten Schritt zu wagen, damit die nächste folgen können. 

Ich möchte euch erzählen was mich momentan inspiriert und dadurch auch motiviert. Ich brauche immer wieder Neues in meinem Leben, denn Stillstand ertrage ich nicht. So inspiriert wie heute war ich allerdings nicht immer. Ich frage mich immer wieder warum ich früher nie das Bedürfnis hatte so viele kreative Dinge auf einmal zu tun? Damals als ich noch Zeit hatte, als ich zu Schule ging, als ich studiert habe. Aber da war ich noch nicht Anwender all dieser sozialen Netzwerke, und kannte auch die Blogosphäre nicht. Und so inspirierend fand ich die Menschen um mich herum auch nie, denn am Entstehen war, und ich meinen Platz darin noch nicht gefunden hatte. Ich habe mir nun einen über die Jahre erarbeitet und fühle mich mittlerweile auch sehr wohl da. Das Ding ist nur, die vielen inspirierten Menschen, die darin wohnen, überfordern mich manchmal. Ich muss noch lernen zu filtern, und ich muss meine Prioritäten überdenken … schon wieder.

Nun zu dem was mich INSPIRIERT

Das was aus der Masse heraussticht: Ein besonderer Internetmensch

Es gibt da eine Bloggerin, die hat mich mit ihrem Blog und ihrer ganzen Art zu dieser Kolumne inspiriert. Sie ist, glaube ich, das Internetlebewesen dem ich am längsten meine Aufmerksamkeit schenke. Sie hat sich über die Jahre von einem Modemädchen mit Modeblog zu einer sehr inspirierenden starken erwachsenen Frau mit viel Herz und Verstand entwickelt. Was ich früher unterhaltend fand, empfinde ich jetzt als sehr inspirierend. Ihr Schreibstil ist unverwechselbar (wenn auch eindeutig anfangs von der berühmten Carrie Bradshaw inspiriert), und ihre verfassten Gedanken immer wieder anregend. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal etwas von ihr gelesen habe, ohne sofort den Impuls zu verspüren mich selbst an den Schreibtisch zu setzen und tolle Sätze zu produzieren. Ihr Leben ist zwar ein gänzlich anderes als meins, die Themen überschneiden sich auch kaum, aber dieser Gedanke der Internetwelt mehr von dem preiszugeben was in meinem Kopf stattfindet, gefällt mir.

Der treue Begleiter im Abo: FLOW

Was mich noch inspiriert? In der Zeitschrift FLOW habe ich meinen absoluten Lebens Guru gefunden (gibt es übrigens ab sofort auch für Männer und nennt sich WOLF – tolles Wortspiel). In diesen Artikeln steckt so viel Wahres über das Leben, menschliches Verhalten und Kreativität. Sie ist voller guter Tips und Anregungen, und ist zudem sehr liebevoll gestaltet. Ich lerne daraus so viel über mich selbst, dass es fast schon unheimlich ist. Es gab sogar ein ganzes Special in dem es einzig um Bücher ging. Man kann über Bücher tatsächlich so einiges Schreiben und lesen. Wusste ich auch nicht. Ich  konnte mir da ein paar Großartigkeiten über Leseverhalten herauspicken, die ich aktuelle praktiziere. In diesem Moment liegt die FLOW auch neben mir, und sobald ich diese Kolumne fertig abgetippt habe, werde ich den Artikel über die Beziehung zur eigenen Familie lesen.

Bildende Kunst in Schriftform: BRUSH LETTERING

Ich zeichne wieder ein bisschen. Im Moment hauptsächlich Buchstaben. Diese aktuell sehr beliebte Kunstform nennt sich „Brush Lettering“ und bereitet mir unheimlich viel Spaß. Ich hatte vor einer Weile schon mal einen Anlauf gestartet und wollte diese Kunst erlernen, aber als es nicht auf Anhieb klappte, habe ich es wieder gelassen. Da hat der Zeitpunkt einfach nicht gestimmt. Jetzt ist er dafür umso richtiger. Die richtige Sache zur richtigen Zeit, kann sehr viel Spaß und sogar Entspannung bringen. Das ist quasi mein Schreib-Yoga. Ich bin noch weit davon entfernt es richtig gut zu beherrschen, aber ich mache meine täglichen Übungen, und so sieht das Ganze aktuell aus. Irgendwie hat gerade das unperfekte auch seinen Reiz. Finde ich.

inspirationneu

Meine aktuelle Inspirationsquelle dafür ist Instagram. Da kann ich mir immer angucken was andere so „lettern“. Und wenn ihr gerne an meinem Lernfortschritt teilnehmen wollt, bitte gerne folgen.

Der Klassiker: BÜCHER von schlauen MENSCHEN

Ich bin im Moment sehr empfänglich für jegliche Art von Lebensweisheiten. Ich stecke da quasi in einem Zeitfenster, das sich bestimmt früher oder später wieder schließen wird. Darum sauge ich dieses Wissen über „das Leben“ wie ein schwamm in mich auf. Ich nehme alles was ich kriegen kann. Sortiere dann aus, werfe das Meiste wieder weg. Nur das wichtigste, das essenzielle, das was ein AHA Erlebnis verursacht hat, darf bleiben, denn davon werde ich hoffentlich noch ein Leben lang zehren. Ich habe immer ein bisschen Angst diese tollen inspirierenden Worte wieder zu vergessen, zu vergessen an sie zu denken, an das Gefühl das sie in mir ausgelöst haben, als ich sie zum ersten mal gehört/gelesen habe.

Und noch viele andere kleine Dinge inspirieren mich jeden Tag. Warum ich in diesem Zusammenhang den Sohn nicht erwähne? Das ist wieder eine völlig andere Sache. Da werden noch viele Kolumnen kommen, die ich einzig ihm widmen werde. Und diese fazinierenden neuen Berufe, die ich aktuelle erlerne? Auch das ich ein eigenes Thema.

Kommen wir zum ENDE der ersten KOLUMNE

Was mir jetzt noch fehlt um diese meine erste Kolumne würdig abzuschließen, ist ein guter Rat, bzw. eine Botschaft die ich euch auf den Weg geben kann. Es darf aber auch eine Erkenntnis für mich sein, die euch vielleicht in irgendeiner Art auch ein bisschen inspiriert. „Alles geht, nix muss …“, oder so. Nein, das ist es nicht ganz. Eher etwas wie: „Immer wieder neues ausprobieren“. Ich zum Beispiel muss das, denn Gewohnheit macht mich traurig. Und schon fällt mich was ein, was ich euch auf den Weg geben mag, aus dem SEHR inspirierenden Buch das ich gerade lese: „Gewohnheit verändert unsere Sicht auf die Dinge. Sie stumpft unsere Sinne ab. Glückliche Zeiten bemerken wir erst, wenn sie unglücklicheren weichen. Ich habe manchmal das Gefühl, je mehr Gutes in unser Leben fließt, desto schwächer wird die Empfindsamkeit dafür.“ Und hier das mindestens genauso gute Gegenargument: „Wenn du mich fragst, hat die Natur die Gewohnheit erfunden, um das Schlechte in unserem Leben aushalten zu können. Stell dir vor, fortwährendes Leid hätte dieselbe Kraft wie der erste Schlag. Kein Mensch könnte das ertragen.“

So, nun entlasse ich euch wieder in euer inspirierendes und täglich neues Leben mit all seinen Gewohnheiten.

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10 Gedanken zu “SchattenSEITE Kolumne #1 – Zum Thema INSPIRATION

  1. Bei mir ist es quasi ähnlich. Ich war früher auch kaum kreativ, aber das liegt auch daran, dass genau das in der Schule einfach viel zu wenig gefördert wird, wenn man mich fragt. Außer im Kunstunterricht vielleicht und der ist trotzdem immer ein Desaster gewesen. Dabei hatte ich zumBeispiel durchaus Spaß am Zeichnen. Das größte Kunstwerk in der gesamten Schule war vermutlich mein Tisch, der mit allem möglichen Kram vollgekritzelt war. Das Schreiben habe ich allerdings erst vor einigen Jahren für mich entdeckt. Da war ich schon lange aus der Schule raus und dümpelte in meinem Kackleben vor mich hin. Besser spät als nie.

    Ich glaube allerdings, dass man durchaus kreativ war, dass aber einfach selbst nicht so wahrgenommen hat. Das hat sich vermutlich einfach in anderen Dingen wiedergespiegelt. Und wenn es nur in Gedankengängen war, oder dadurch, dass man vielleicht beim Gucken von Filmen oder Lesen von Büchern kleine Details in seinem Kopf umgestellt hat, von denen man dachte, dass sie das Gesehene/Gelesene noch einen Tacken besser gemacht hätten.

    Es ist aber auch eine trainierbare Sache, finde ich. Ich kann zum Beispiel heute eigentlich gar nicht mehr „Nicht mehr kreativ sein“. Mir geistern andauernd zu jeder Situation irgendwelche bescheuerten Gedanken durch die Birne. Und wenn nicht, dann arbeite ich im Kopf schon wieder am nächsten Blogartikel, der nächsten Geschichte, dem nächsten Charakter, dem nächsten wasauchimmer. Ich kann nicht mal mehr in Ruhe einen Film gucken, ohne das er mich direkt zu irgendeiner Idee inspiriert, die ich dann direkt aufschreiben muss.

    Das mit der Abwechslung kann allerdings auch zu einer starken Bremse werden, muss man mal kurz festhalten. Ich zum Beispiel arbeite immer an mehreren Sachen gleichzeitig. Also nicht miütlich, aber heute dies und morgen das und übermorgen noch was anderes. Deshalb wird dann auch nie was wirklich fertig. Das mit meinem Roman ist ja zum Beispiel schon ein Running Gag geworden in meinen Blogkreisen. Dabei ist der fast fertig. Und das seit Monaten. Aber durch die ganzen anderen Dinge, an denen ich auch noch schreibe, weil ich mich einfach nicht auf eine Sache längere Zeit konzentrieren kann, wird der einfach nicht endgültig fertig. Na ja, irgendwann halt …

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    • Da erkenne ich mich sehr gut wieder in deinen Worten. Vor allem mit der Schulsache hast du sehr recht. Ich habe auch immer auf die Schulbank gekritzelt und auch die Hefte immer mit Kunst vollgeschmiert.

      Ich habe in der Schulzeit viel gezeichnet und mich sehr viel mit Musik und Songtexten beschäftigt, und auch versucht selber welche zu schreiben. Ich war echt gut im Reimen. 😉 Aber das ging alles irgendwie nebenher. Ich war quasi unbewußt kreativ, bzw. es half mir die Teenager Jahre zu überleben. Während dem Studium (das ja an sich kreativ war) war dann nix mehr. Nur Freunde, Feiern und Saufen (ajajaj).

      Das mit dem „gar nicht mehr „Nicht mehr kreativ sein“, ist bei mir aktuell auch der Fall. Ich nutze das jetzt quasi und hab immer ein Notizbuch dabei. Ich versuche jeden Gedanken, auch wenn noch so absurd ist festzuhalten. Man weiß ja nie wozu er irgendwann gut sein kann.

      Das mit mehrere Dinge gleichzeitig machen müssen ist echt ein Fluch. Ich lese sogar 3 Bücher zur gleichen Zeit … schreibe an 3 verschiedenen Projekten und habe schon 15 andere in der Warteschlange. Keine Ahnung wie man das in den Griff bekommt. Was fehlt dir denn noch beim Roman? Das Ende?

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      • Stimmt. Songtexte habe ich damals auch geschrieben. Die waren richtig schlecht, glaube ich. Vielleicht finde ich davon ja sogar noch mal was wieder hier in meinem Chaos.
        Das mit dem Saufen war bei mir ja ohnehin eine Katastrophe. Ich behaupte mal, dass ich bis vor 2-3 Jahren nur einen Schritt vom Alkoholiker entfernt war. Zum Glück hab ich dann die Reißleine gezogen.
        Es gibt keine „zu absurden“ Gedanken. Es lässt sich aus allem was machen.
        Ich arbeite auch immer an mindestens 5 Projekten gleichzeitig. Roman 1 in der Überarbeitung, Roman 2 in der Planung, eine Kurzgeschichtensammlung im Schreibprozess, weitere Kurzgeschichten für Wettbewerbe, dazu noch Blogposts für den Schrottplatz und den selbsternannten Schriftsteller. Und da fragen mich die Leute, warum ich nicht mehr vor die Tür komme.
        Wie gesagt ist der erste Roman in der letzten Überarbeitung. Fehlt halt noch etwas Feinschliff. Ansonsten bin ich recht zufrieden damit, auch wenn man mit der Zeit da sowieso einen Tunnelblick entwickelt. Vielleicht ist es auch einfach nur totale Grütze. Wobei meine „Testleser“ sich weniger beschwert haben. Also wird das wohl schon passen.

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  2. Interessante Aspekte gibst du hier wieder. Ich habe für mich festgestellt, dass ich Gewohnheit brauche, um zu Inspiration zu kommen. In Zeiten, in denen sich alles ändert (gibt ja so Phasen im Leben, da ist plötzlich alles neu) finde ich keine „Luft“ um mich zu inspirieren.

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    • Das ist auch sehr interessant. Man merkt an deinem Blog, den du seit Jahren so konsequent und gewissenhaft führst, dass dich Gewohnheit inspiriert. Finde ich toll! Gut wäre die Variante in der man, egal ob Veränderung oder Gewohnheit, immer kreativ sein kann. 😉

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    • Wahrscheinlich sind es immer wieder Phasen im Leben, die kommen und gehen. Manchmal haben andere Dinge Priorität. Ich hatte schon des öfteren Phasen in denen Kreativität einfach keinen Platz hatte, aber dann kam die Lust wieder und die Prioritäten mussten neu gemischt werden.
      Flow … um es mir ihren Worten zu sagen: „Kreative Ideen, spannende Denkanstöße und positive Inspirationen“ … darum geht es grob gesagt. Einfach mal lesen. 😉

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