Collagen, Grafikdesign

Show Your Work! – Collagen auf Papier

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Heute möchte ich etwas mit euch teilen, worauf ich in vielerlei Hinsicht sehr stolz bin. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit mich, als Person und Architektin vorzustellen, für eine „wachsende Ausstellung“, aus der am Ende ein Buch entstehen soll. Darüber werde ich in der Zukunft, sobald es mehr dazu zu berichten gibt, an dieser Stelle berichten. Im Moment weiß ich selbst noch nicht wie das Ergebnis aussehen, und was alles daraus entstehen wird. Na jedenfalls, habe ich in diesem Zusammenhang, unter anderem, dieses wunderbare Heftchen erstellt das ich euch heute hier präsentieren möchte. Darin sind meine bisherigen Collagen abgebildet, die mithilfe meiner neu errungenen typografischen Fähigkeiten zu einer papierischen Einheit zusammengeschmolzen wurden.

Was ich sonst noch für die oben genannte Gelegenheit erstellt habe, werde ich demnächst auch noch hier verbloggen. Und über das Thema Typografie, mein Hauptthema  im Monat August, werde ich auch noch detaillierter berichten. Der Rest sind Bilder. Viel Spaß dabei.

Ich liebe meine Collagen in Papierform noch mehr als auf dem Bildschirm. Alles meins. Meine Fotos, meine Collagen, mein Layout, MY WORK!

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Collagen, Fotografie, GedankenTexte

Es wird wieder besser werden.

Sie verändert sich, die Welt in mir, und die Wahrnehmung von der da draußen zieht mit. Ich bin müde, weil alles anstrengend geworden ist. Am Wetter kann es diesmal nicht liegen, denn was wäre ich für ein Mensch, wenn ich ständig nur das Wetter für meinen Gemütszustand verantwortlich machen würde? Bin ich also müde, weil es die Welt da draußen ist? Ist es die Anstrengung all das ertragen zu müssen, was die Menschenwelt da draußen aus sich macht? Meine innere Welt ist empfindlich geworden, kann sich von der da draußen nicht mehr abgrenzen. Gerade dachte ich noch, ich wäre endlich angekommen, nach so vielen Jahren in denen ich an dem Leben das ich jetzt habe gearbeitet hatte. Aber gerade bin ich nicht in meiner Welt, ich habe mich nach draußen gewagt, und das Wetter … ja das tut auch seinen Teil. Ich reagiere empfindlich auf menschliches Verhalten. Die Welt in mir zittert. Sie realisiert und hat … nein Angst ist es nicht, sie erlebt nur ein unschönes Erwachen. Denn es wird doch immer nochmal schlimmer, bevor es besser wird, sagt die Erfahrung. Im Augenblick ist es gut, nur dass die Zeiten, als man sich noch über das Wetter unterhalten hat, vorbei sind. Aber die Wolken und die Sonne sind noch da. Der Regen auch. Ich kann es bezeugen. Der Wind, die Bäume und die Katzen. Alle noch da draußen, in der Welt, die sich noch immer im gleichen Rhythmus dreht. Noch ist sie nicht aus der Bahn geraten. Nur die Menschen, die verunsichern mich, heute und gestern auf jeden Fall. Aber morgen, morgen vielleicht etwas weniger, hoffentlich.

... getting better

Es wird wieder besser werden!

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Collagen, Grafikdesign

Vom Lernstoff inspiriert

Vom neuen Lernstoff inspiriert, ist endlich wieder eine Collage entstanden. Monat 3 meiner Grafikdesign Ausbildung beschäftigt sich nämlich mit Bild, Bildbearbeitung und Fotografie. Da gehören natürlich Collagen dazu. Es wird immer besser und spannender und schöner. Einfach fabelhaft, diese Sache mit mir und dem Grafikdesign.

Wir sollten (nur so für uns) 3 Collagen erstellen. Gefordert war diese mit echten Fotos, aus echten Zeitschriften zu erstellen. Leider besitze ich derartiges nicht, somit mussten das gute alte Internet und sein Freund Photoshop herhalten. Das Thema ist Stadt-Land (die anderen 2 wären „Celebrity“ und „Tierwelt“ gewesen. Mache ich bei Gelegenheit vielleicht auch noch). Jedenfalls liebe ich das Ergebnis. Und ich glaube von all meinen kreativen Ausbrüchen, liebe ich die Collagen am meisten. Allerdings scheinen genau diese am wenigstens zugänglich zu sein. Schade eigentlich.

stadt-lang collage

 

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Collagen, GedankenTexte

Ich respektiere euch, voller Verachtung

SOCIAL

Ich liebhasse euch, ihr virtuellen zwischenmenschlichen Verknüpfungen, die ihr meinem Leben die unangenehm wohlige bittersüße Würze verleiht. Ich respektiere euch voller Verachtung, dafür dass ihr mich in die Verzweiflung treibt, und mir die schönsten Momente des Alltags beschert. Jeden Tag aufs Neue möchte ich euch ausnahmslos alle aus meinem Leben verbannen, und denke gleichzeitig daran, noch weitere eurer Spezies in mein Leben zu lassen.

Auch wenn das alles charmant klingt, ist es in Wahrheit Stress, Stress den zu vermeiden es theoretisch einfach wäre. Dieses hin und hergerissen sein, fühlt sich manchmal unangenehm ungesund an. Ich möchte lieber nicht mehr darunter leiden an einem Tag von Instagram nicht beachtet zu werden, um am nächsten Tag zu 100 Dingen inspiriert zu werden, für deren Umsetzung ich niemals die Zeit haben werde. Für Menschen wie mich, die sich für fast alles auf der Welt interessieren, führt diese Inspirationsüberflutung nur zu Überforderung und Verwirrung … zu einem. Zum anderen war es früher schon so, als die nicht greifbaren Vernetzungen noch nicht die Weltherrschaft an sich gerissen hatten, und Menschen ohne Computer und räumliche Distanzen miteinander kommunizierten, dass das Beachtet werden ein wichtiges Kriterium war, um den Informationsaustausch überhaupt zu aktivieren. Und ich war auch nie die, die nach Anerkennung hechelte. Das war mir zu entwürdigend, dafür war mein Ego immer schon zu mächtig und meine Selbstachtung zu dominant.

Ich möchte nicht mehr liebhassen, nicht mehr respektvoll verachten. Ich möchte mich nicht zu 100 Dingen inspirieren lassen, sondern mich auf das wesentliche konzentrieren. Ich möchte Dinge tun, die mich menschlich und beruflich tatsächlich weiterbringen, und nicht meine Zeit verschwenden. In 2 Wochen fängt ein neuer Lebensabschnitt an, und damit die neue Ära ordentlich beginnen kann, muss erstmal ausgemistet werden …

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Collagen, GedankenTexte

Gleiches nur anders (Same same but different)

Wir alle sehen die selben Dinge und sehen sie trotzdem anders …

Während für mich eine Sonnenblume die Perfektion in Pflanzenform darstellt, ist sie für einen anderen nur ein Kern auf dem Brötchen. Ein und der Selbe Weltbewohner löst ungleiche Gefühle aus. Für mich einer der faszinierendsten Phänomene das auf menschliche Vielfalt zurückzuführen ist. Die einen wissen von diesem Mysterium, andere wiederum verdrängen lieber seine Existenz. Um das Chaos, das diese Tatsache verursacht, im Zaum zu halten, wurde der Menschheit etwas geschenkt das sich Toleranz nennt. Ohne Toleranz sollte man Menschen unter keinen Umständen auf Menschen loslassen. Wie sieht es mit mir und der Toleranz aus? Ich für mich KANN, und das ohne Probleme, tolerieren dass es Menschen gibt, die Vanilleeis kalt lässt. Ich kann auch ganz gut damit leben, dass es Menschen gibt, für die der DeLorean nur ein Auto ist. Ich MUSS aber tolerieren, dass meine Kreativität und Inspiration nicht ausreichen um die Welt von meiner Kunst zu überzeugen. Ich muss tolerieren, dass nicht jeder von dem Text den ich geschrieben habe, dem Bild das ich gemalt habe, oder von dem Haus das ich geplant habe, begeistert ist (so wie ich). Wenn man diese frustrierende Tatsache aber unter dem Aspekt sieht, dass es nicht an dem Produkt liegt, das ich inbrünstig  zu verkaufen versuche, sondern jeder Menschen schlicht und einfach im gleichen Ding etwas anderes sieht, dann ist es nur noch schade und nicht mehr schlimm. Akzeptieren um dann zu tolerieren. Der Welt etwas schönes zu schenken ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht meinen würde. Die Welt will was die Welt will. Sie will mehr vom Selben, mehr von den Dingen die mehr Menschen zumindest ähnlich sehen. Mehr Rosen und Tulpen und bunte Blumensträuße. Die Sonnenblume macht sich besser als Kern auf dem Brötchen oder zähe Flüßigkeit in der Ölflasche, als Natur in der Vase. Immer und immer wieder muss ich meinen gesamten Vorrat an Toleranz zusammennehmen und so bleiben wie ich bin. DIE bleiben, die der Welt keine bis zur Unkenntlichkeit zugefilterten Selfies schenkt, sondern in jedem festzuhaltenden Augenblick die Kunst sucht, auch wenn die nicht für jeden sichtbar ist. Ich muss DIE bleiben, die den Text schreibt, der nur einen Menschen erreicht, der ihn dafür nie vergisst, und nicht die die das Buch schreibt, das von einer Million Menschen gelesen wird, und von einer Million Menschen durch das nächste Buch mit gleichem, auf primitive menschliche Triebe reduzierten, Inhalt ersetzt wird. Ich hätte dir gerne etwas schönes hinterlassen Welt, aber ich weiß nicht ob du es auch zu schätzen weißt. 

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Collagen

Das Ding braucht einen Namen

Eben fertig geworden, schon möchte ich mein neuestes Kunstwerk mit euch teilen. Fast wäre diese sofortige Veröffentlichung daran gescheitert, dass ich keinen Titel dafür finden konnte. Es fällt mir aktuell sehr schwer meine Bilder zu benennen, denn sobald ich ihm einen Namen gebe, ist es was es ist, und kann seine Bedeutung somit nicht mehr ändern.

Was tun? Ich weiß was. Ich lasse einfach mal euch ran. Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr das Bild seht? Ich finde ein Bild darf ruhig viele Namen haben, schließlich sehen wir in den selben Dingen, alle etwas anderes.

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Collagen

Zuerst kam das Logo …

Ich habe mir mal ein SchattenSEITE-Logo entworfen, …

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… und das hat mich dann zu dieser Collage inspiriert. Normalerweise gebe ich meinen Bildern sehr gerne Namen, das hier allerdings bekommt keinen. Weil es, wie ich finde, keinen braucht. Wie man so schön sagt: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Last der Welt

Bis auf die Erdkugel habe ich übrigens alle Bilder entweder eigenhändig geschossen oder bin selbst drauf.

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Collagen, GedankenTexte

Dieses Gefühl

Nachts aufgewacht. In der Dunkelheit der Stille, verhalten sich Gedanken als würden sie sich auf einer leeren Landstraße mitten im Nirgendwo befinden. Sie können sich frei bewegen, müssen keine Regeln befolgen. Sie machen was sie wollen, niemand sieht sie, niemand richtet über sie, niemand hält sie auf. Da riskieren sogar die schüchternsten Gedänkchen einen Blick nach Draußen. Und wer sind die treuesten Begleiter dieser Gedanken? Es sind Gefühle. Hin und wieder allerdings, ist das Gefühl etwas schneller als der Gedanke. Dann ist das Gefühl für einen Moment, einfach ein Gefühl, und folgt keinem Gedanken. „Dieses Gefühl“ von heute Nacht kenne ich schon zu gut. Deshalb weiß ich, dass dem überwiegend ein Gedanke voran steht. Heute Nacht kam es aber alleine, ohne den Gedanken. Dieses Gefühl ist wie kaltes Wasser zu trinken, während man im Schnee steht. Es erinnert an noch einen Biss, wenn man den letztmöglichen gerade runtergeschluckt hat. Es ist wie noch zwei weitere Stufen, wenn die Knie schon vor Anstrengung zittern. Man könnte es als „Zu viel des Guten“ bezeichnen. Dieses Gefühl kommt für gewöhnlich als Begleitung eines uneingeladenen Gedankens, eines Gedankens den man nicht haben will, eines Gedankens bei dem man einfach nur hofft, dass er bald wieder gehen wird, bevor das Gefühl sich zu stark ausbreitet.

Doch heute Nacht kam das Gefühl ohne den Gedanken. Es war völlig alleine. Stand vor mir, genauso überrascht wie ich selbst, und machte so wie es da stand einfach keinen Sinn. Es hatte keinen Gedanken an dem es sich festhalten konnte, hatte folglich keinen Grund hier zu sein. Da standen wir nun, und starrten uns an. Stille. Dann drehten wir uns gleichzeitig herum, auf der Suche nach dem Gedanken, um diesem verrückten Moment einen Sinn zu geben. Kein Gedanke, nur dieses Gefühl, wie aus dem nichts. Ich hoffe es war für ihn genauso unangenehm wie für mich. Ich hoffe es kommt nicht wieder.

dieses gefühl

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