Echte Arbeit, Fotografie, Grafikdesign

Geschützt: SchattenSEITE Kolumne #2: Die Sache mit dem Plakat

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Fotografie, Grafikdesign

Fotostrecke – Grafikdesign Monat 3 – Bild, Bildbearbeitung und Fotografie

Es wird immer schöner und spannender. Schon 3 Monate lang gehört diese wunderbare Ausbildung zu meinem Leben und bereichert es mehr als ich es mir je erträumt hatte.  Klingt kitschig, ist aber tatsächlich so. Grafikdesign und ich, wir lieben uns, nun ist es amtlich.

Der schönste Satz, den ich lernen durfte:

Der beste Weg, Fotografie zu verstehen, ist selber zu fotografieren. Beschäftigung mit der eigenen Fotografie kann sich äußerst positiv auf Ihre Arbeiten auswirken, trainieren Sie damit doch beständig Ihren Blick für Bildkompositionen und Motive.

Was für ein Zufall, dass ich diesen Monat auch meinen Fotografie-Kurs angefangen habe.

Die Monatsaufgabe

Nun zur Monatsaufgabe. Die lautete: „Sie erstellen eine eigene stimmungsvolle Fotoserie zu einem der unten aufgelisteten Themen.“

Schießen Sie eine eigene Fotoserie aus 8 Bildern zu eines dieser Themen:

• Aktuelle Jahreszeit
Schuhe (Darauf fiel meine Wahl)
• Automarken

„Die Serie sollte als zusammenhängend erkennbar sein, optisch ansprechend und ungewohnte Perspektiven bieten. Halten Sie Ihre Motive fotografisch fest und bringen Sie diese in ein Raster. Sie können aber auch das Format- beispiel im Anhang benutzen. Achten Sie auf prägnante Motive und Ästhetik in der Gestaltung. Setzen Sie bewusst Anschnitt, Perspektive, Bildkomposition, Drittelregel etc. ein, um spannende Motive zu finden.“

Das ist das Ergebnis:

Monat_03_Gorana_Guiboud-2Die Beurteilung lautete dann folgendermaßen:

Sie haben einen Blick für einen guten Bildausschnitt und Kompositionen. Man merkt, dass Sie Freude am Fotografieren haben. Erhalten Sie sich diese und trainieren und fotografieren Sie weiter!
Spielen Sie gerne noch mehr mit Schärfe und Unschärfe und bleiben Sie bei Ihren tollen Variationen mit Perspektiven und erweitern Sie diese um die Faktoren Nähe, Entfernungen und Bildausschnitten.

Bildschirmfoto 2016-08-04 um 14.13.35

Bildschirmfoto 2016-08-04 um 14.13.50

Die volle Punktzahl gab es auch diesmal nicht, aber das ist vollkommen in Ordnung, denn ich bin ja hier um zu lernen, wäre ja schade ums Geld würde ich jede Aufgabe schon perfekt meistern. Die Kritik ist vollkommen gerechtfertigt und bringt mich unheimlich weiter. Danke dafür liebe OfG. Exakter Wortlaut:

„Spannend ist Ihre Idee immer mit kontrastierenden Bild-Paaren zu arbeiten. Bei Ihrem letzten Paar ist der Kontrast allerdings nicht deutlich genug. Bleiben Sie konsequent und ziehen Sie Ihre Idee durch!“

Bildschirmfoto 2016-08-04 um 14.14.03.png

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Collagen, Fotografie, GedankenTexte

Es wird wieder besser werden.

Sie verändert sich, die Welt in mir, und die Wahrnehmung von der da draußen zieht mit. Ich bin müde, weil alles anstrengend geworden ist. Am Wetter kann es diesmal nicht liegen, denn was wäre ich für ein Mensch, wenn ich ständig nur das Wetter für meinen Gemütszustand verantwortlich machen würde? Bin ich also müde, weil es die Welt da draußen ist? Ist es die Anstrengung all das ertragen zu müssen, was die Menschenwelt da draußen aus sich macht? Meine innere Welt ist empfindlich geworden, kann sich von der da draußen nicht mehr abgrenzen. Gerade dachte ich noch, ich wäre endlich angekommen, nach so vielen Jahren in denen ich an dem Leben das ich jetzt habe gearbeitet hatte. Aber gerade bin ich nicht in meiner Welt, ich habe mich nach draußen gewagt, und das Wetter … ja das tut auch seinen Teil. Ich reagiere empfindlich auf menschliches Verhalten. Die Welt in mir zittert. Sie realisiert und hat … nein Angst ist es nicht, sie erlebt nur ein unschönes Erwachen. Denn es wird doch immer nochmal schlimmer, bevor es besser wird, sagt die Erfahrung. Im Augenblick ist es gut, nur dass die Zeiten, als man sich noch über das Wetter unterhalten hat, vorbei sind. Aber die Wolken und die Sonne sind noch da. Der Regen auch. Ich kann es bezeugen. Der Wind, die Bäume und die Katzen. Alle noch da draußen, in der Welt, die sich noch immer im gleichen Rhythmus dreht. Noch ist sie nicht aus der Bahn geraten. Nur die Menschen, die verunsichern mich, heute und gestern auf jeden Fall. Aber morgen, morgen vielleicht etwas weniger, hoffentlich.

... getting better

Es wird wieder besser werden!

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Fotografie

Ohne schönes Motiv, keine schönen Fotos

Was ich kürzlich gelernt habe: 

Ein Foto ist niemals objektiv. Fotografie ist immer ein subjektiver Blick des Fotografen auf Dinge und Geschehnisse. Der Blickwinkel ist angeschnitten und inszeniert und damit ein verzerrter Ausschnitt der Wahrheit.

Außerdem habe ich gelernt, dass: 

dadurch dass unsere Wahrnehmung mehrdimensional ist, und uns unsere Sinne  Informationen über die Umgebung zuspielen, wie Geräusche, Düfte, Lichtverhältnisse etc., wir die Welt und die Zeit sozusagen in „echt“ erleben. Ein Foto hingegen ist ein Sekundenbruchteil dieser echten Szene, eine Momentaufnahme des großen Erlebnisses, das wir in echt wahrnehmen. Ohne Geräusche oder andere sinnliche Informationen. Genau aus diesem Grund finden wir es langweilig wenn wir mit abertausenden von Fotos vom Erlebten der Freunde „gequält“ werden. Schließlich war man nicht dabei, kann also die erlebten Emotionen nicht nachvollziehen, sie nicht mit den Abbildern davon verbinden und wieder hervorrufen. Ich hoffe ihr mögt meine Bilder vom „Lünersee“ trotzdem bestaunen und bewundern, und findet sie nicht langweilig.

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Hier noch, für die die es interessiert, ein paar Infos zum See: 

Der „Lünersee“ ist einer der größten Seen im österreichischen Bundesland Vorarlberg in der Gemeinde Vandans. (Ich lebe schon 24 Jahre in Vorarlberg und war zum ersten Mal an diesem magischen Ort. Vielleicht waren wir bisher einfach noch nicht bereit füreinander)

Er liegt auf einer Höhe von 1970 m ü. A. (dementsprechend frisch war es da natürlich) am Fuße der Schesaplana. 1959 vergrößerte die Vorarlberger Illwerke AGdas Speichervolumen des Sees mit einer Staumauer. Sie nutzt seitdem das Wasser zur Stromerzeugung im Lünerseewerk. (Qulle: Wikipedia)

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Fotografie

Foto Bearbeitung – Die Objektiv-Reflexion PHASE

Ich liebe es Fotos zu bearbeiten. Ich liebe es sie so zu bearbeiten, dass etwas ganz neues daraus entsteht. Dieses „Verfälschen“ mache ich allerdings nur mit den, mit dem Smartphone spontan geschossenen Fotos. Die werden immer ohne große Vorbereitung geschossen und haben kaum richtige fotographische Qualitäten. Aber zum Glück gibt es Apps über Apps über Apps, mit denen auch diese Fotos zu gewollt schönen Kunstwerken werden. Im Moment habe ich meine Objektiv-Reflexion Phase, dementsprechend sehen alle meinen Fotos ähnlich aus. Dafür verwende ich die ganz wunderbare App (in die bin ich Moment total verliebt) PicsArt.

Dazu hier eine kleine Vorher-Nachher Show

(Kinder macht niemals Fotos während ihr Auto fährt) So wird aus einem eigentlich nur bewölkten Tag, ein strahlend sonniger Tag (und aus dem Auto ein UFO).

Meine liebste Zeitschrift und die Hipster Cola sehen mit dieser Objektiv-Reflexion und einem Retro Effekt noch viel hipper aus.

Hier habe ich vieles, was mich gestört hat weggeschnitten und aus 4:3 – 16:9 gemacht, weil ich dieses altbackene Fotoformat nicht mehr (oder nur noch selten) sehen kann. Sohn putzt hier übrigens das Tischchen mit seinen (weißen) Socken, und ich lasse ihn.

Die Ananas bekommt auch ein schöneres Format, einen Retro Filter, ein paar Sonnenstrahlen und Reflexionen, und et voilà, schon haben wir ein Kunstwerk.

Beim Hausberg habe ich alle diese störenden Häuser weggeschnitten. Das Format ergibt sich dadurch mehr oder weniger von selbst. Ein sonniger Filter und eine Reflexion und schon haben wir wieder einen schönen Sommertag.

Ja. Früher war das Wetter einfach schöner. Das ist eine Tatsache, die lässt sich nicht leugnen. Hier der fotografische Beweis.

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Fotografie, GedankenTexte

Der Berg

Ich sehe aus dem Fenster und sehe den Berg, mal grün und saftig, wie er seinen Kopf in die Wolken streckt. Mal sehe ich ihn weiß angezuckert, wie er vor Kälte zittert. Ich und mein Berg, der mein Fenster füllt, sind uns schon so vertraut. Selbstverständlich und trotzdem immer wieder besonders. Ich sehe ihn jedes Mal wenn mein Blick das Fenster streift. Habe ihn noch nie übersehen. Und auch wenn es nicht den Eindruck macht, ich bin kein Freund der Berge. Ich bewundere und verehre Berge, aber ich liebe unendliche Weiten und das wohlige Gefühl, wenn die Sonne am Ende des Tages den Boden küsst und sich meine Füße irgendwie warm anfühlen. Berge sehen nur auf mich herab. Mein Berg ist anders. Er ist höflich und nett. Er wünscht mir täglich einen guten Morgen. Wir sind Freunde und Nachbarn. Ich mag ihn. Trotzdem stelle ich mir manchmal vor wie es wäre, wenn nicht er in meinem Fenster wohnen würde, wenn anstelle in den Berg zu schauen, meine Augen in unendliche Weiten blicken würden, und sich auf dem Horizont ausruhen könnten. Ich hätte jeden Abend warme Füße und es wäre mir auch warm ums Herz. Vielleicht aber, würde ich meinen Berg vermissen, seinen Kopf in den Wolken und sein zuckriges Winterantlitz. Ist es das Vertraute was mich glücklich macht, oder träume ich von Dingen bei denen mir ein tief verborgenes Gefühl sagt, dass sie gut für mich wären? Ich weiß es nicht. Ich weiß aber, dass es niemals einen Morgen geben wird an dem ich zum Fenster sehen werde, und mein Berg nicht mehr da sein wird. Eher werde ich nicht mehr da sein, um aus dem Fenster zu sehen.

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