GedankenTexte, Selbstliebe

Ein paar Gedanken zu meinem persönlichen 2016

Copy and Paste ist nicht so ganz mein Stil, aber da ich der Meinung bin, dass ich hier 2-3 andere Leser habe, als auf ERGOThek möchte ich die eben veröffentlichen Gedanken zum meinem Jahr 2016 hier einfach rebloggen. Und auch euch vielen Dank, liebe SchattenSEITE Leser. Ich hoffe 2017 wird unser Jahr

ergothek

Ach, wie mir das Schreiben doch fehlt. Aber so ist es eben mit Hobbies, die haben zwar Priorität im Herzen, aber das Leben hat dann doch meist andere Pläne. Aber heute bin ich spontan, stehle mir von irgendwoher 2 Minütchen und lasse, zwar nur kurz dafür intensiv, mein Herz ans Papier. Denn es ist mir ein Anliegen diese Worte zu meinem 2016 mit euch zu teilen, denn auch ihr gehört schon eine ganze Weile zu meinem Leben. Vielen Dank dafür! Danke für das tolle Jahr 2016 auf ERGOThek. Ohne euch wäre das Bloggen nur halbsolustig.

So schlecht dieses Jahr auch für die Welt war, für mich war es ein gutes Jahr. Ich musste mir zwar ein halbes Jahr lang eine tolle 2te Jahreshälfte erkämpfen, die jetzt gegen Ende schon fast großartig geworden ist, aber die Tatsache dass es mir so gut gelungen ist, macht mich umso stolzer … Ich war zum ersten Mal ein…

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GedankenTexte, Selbstliebe

Zufällige Wörter – Introversion

Ich finde es auch sehr schade, dass hier aktuell so selten etwas geschieht, aber Kreativität braucht Zeit und Energie. Beides Dinge, die zu einem seltenen und wertvollen Gut geworden sind im letzten Monat. Doch Gedanken sind da und sie müssen aus dem Kopf. Sie müssen sich entfalten, oder verpuffen je nachdem welcher Art sie sind. Ich bin Meisterin der Verpackung, also verpacke ich meine aktuelle Situation in ein Text über Introversion, einem zufälligen Wort. Oder vielleicht doch nicht so zufällig?

Introversion

Zur Erklärung: „Introversion und Extraversion sind zwei Pole einer Persönlichkeitseigenschaft, die durch die Interaktion mit der Umwelt charakterisiert wird. Den Begriffen nach bezeichnet Introversion eine nach innen, Extraversion eine nach außen gewandte Haltung.“

Jeder von uns ist entweder oder. Ich bin entweder, und nicht stolz darauf. Eine meiner unliebsten Eigenschaften. Ich bin die, die verdammt gerne oder wäre, aber nicht so richtig daran glaubt es werden zu können. Ist man das einfach? Ist es angeboren? Kann man Extraversion lernen, wenn man ein Leben lang auf der Introversion-Seite des Lebens gewandelt ist? Ich fange ehrlich gesagt erst jetzt so richtig damit an daran zu arbeiten. Ich möchte bald oder werden. Und meine besagte aktuelle Situation trägt nicht richtig dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Seit ich nicht mehr meinen 9 to 5 Job ausübe, pflege ich den regelmäßigen Kontakt zu Menschen auch nicht mehr so sehr. Gut für meine Introversion, sehr schlecht für das Streben nach dem Gegenteil. Ich lebe schon sehr viele Jahre damit entweder und nicht oder zu sein, und ich habe mich im Prinzip auch daran gewöhnt, denn ich kenne das Leben nur aus dieser zurückhaltenden Perspektive. Mein gesamtes Handeln und Denken basiert auf dieser introvertierten Tatsache. Ein Umdenken würde alles verändern.

Ich tausche meine Introversion trotzdem gerne gegen eine gepflegte und bodenständige Extraversion, denn alles verändern würde alles einfacher werden lassen, bedeuten. Die Prämisse dafür wäre meiner Meinung nach gegeben, es fehlt nur noch dieser eine Rat, der aus dem Nichts bekommt, der sich dann direkt ins Persönlichkeitszentrum des Gehirns schießt, da auf den Tisch klopft und für eine Weile die Führung übernimmt.

Das Wort klingt viel stärker als seine Bedeutung es vorgibt.

Es ist die INTRO Version meiner Selbst, also nur „eine kurzgefasste thematisch bezogene Einleitung in den kompletten Inhalt“ meiner Persönlichkeit.  

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Allgemein, GedankenTexte, Selbstliebe

Zufällige Wörter – Formalismus

Ich habe kürzlich beim Kollegen von Unmus einen Artikel gelesen, in dem er darüber schreibt, dass er Ideen eigentlich gar nicht so mag. Sie kommen einfach uneingeladen vorbei und machen nur Arbeit. Kurz darüber nachgedacht, musste ich ihm vollkommen Recht geben. Ich mag Ideen eigentlich auch nicht so. Aber sie kommen trotzdem, und das nicht nur einmal im Monat, nein sie klopfen täglich an meine Oberstübchentür. Die Folge dieser Erkenntnis: Life Goal Nummer 1: Mal soweit kommen, dass man alle Zeit der Welt hat Ideen umzusetzen, oder es sich irgendwann leisten können Mitarbeiter einzustellen die diese Ideen umsetzten – was aber das weniger gute Ziel wäre, denn nicht alle Ideen lassen sich von anderen umsetzen, meist muss man selbst ran.

Und stellt euch von, ich hatte eine Idee. Eine die sich nicht abschütteln ließ, eine die umgesetzt werden musste. Ich liebe ja das Schreiben – offensichtlich. Und ich liebe Wörter, weil man damit Texte anfertigen kann. Nun möchte ich diese netten kleinen Helfer ehren und mal über sie schreiben. Ich möchte über Wörter Philosophieren. Zufällige Wörter. Wörter die ich mit Augen zu und Finger drauf aus dem Duden Fremdwörterbuch (ich hatte kein anderes griffbereit) herauspicke. Das heutige Wort ist ein tolles Wort:

Formalismus

Zur Erklärung, Duden sagt Formalismus ist „Überbetonung der Form, des Formalen“ bzw. „Übertriebene Berücksichtigung der Äußerlichkeiten“.

Ich klammere mich mal an diese zeitgemäße Definition der übertriebenen Berücksichtigung der Äußerlichkeiten, denn stellt euch vor dieses Thema beschäftigt mich schon nahezu mein Leben lang. Ob es nun in der Kunst ist, in meiner Arbeit als Architektin oder persönlich. Formalismus liegt in der Natur des Menschen und wird einfach akzeptiert. Ich für meinen Teil bin und war nie Fan davon. Bin mehr von seinem Gegenteil überzeugt: „Form Follows Function“, womit der gute alte Horatio Greenough schon 1852 recht hatte. Ich habe schon immer Kunst gemacht die von ihrer Aussage profitiert. Ich habe Bilder immer zu einem Thema gemalt, nie einfach aus dem Gefühl heraus. Ich habe Gebäude entworfen, die in erster Linie für den Menschen funktionieren. Und das schönste, an der Verinnerlichung arbeite ich aktuell noch, meine äußere Hülle folgt den Funktionen des Apparates der mich am Leben erhält. DAS war übrigens auch die wichtigste Erkenntnis auf meiner Suche nach Selbstliebe (tut mir übrigens leid, dass ich keine weiteren Artikel darüber verfasst habe, aber es waren einfach sehr viele Informationen, die ich erstmal selbst verarbeiten musste). Kurze Erklärung zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis – Meine liebsten Lebewesen auf der Welt, die Bäume, die verurteilt keiner. Kein Mensch geht durch den Wald, sieht sich einen Baum an und denkt: „Mensch, ist das ein häßlicher Baum. Viel zu dick und voll schief. Das sieht doch furchtbar aus.“ Gibt bestimmt auch solche Menschen auf der Welt, aber der Großteil von uns hat nicht solche Gedanken. Man lässt sie einfach so sein wie sie sind und denkt nicht weiter darüber nach. Wäre die Welt nicht ein viel besserer Ort, wenn wir das mit Menschen auch so handhaben würden? Wir sind doch auch alle genauso wie wir sind am schönsten. Wäre die Welt nicht viel schöner ohne Formalismus?

Ich für meinen Teil bleibe dabei, dass ich keine Formalistin bin und IMMER hinter der Fassade nach Erfüllung suche.

Das Wort ist aber schön. 

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Grafikdesign, Selbstliebe

Zufälle gibt es nicht!

Ich muss euch dringend was erzählen. Heute ist nämlich so ein Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Wie 2-3 von euch mitbekommen haben, befinde ich mich in meinem Leben gerade auf gleich 2 Reisen die wichtig für meine Zukunft sind (ich bin auf dem Weg meine Selbstliebe zu optimieren und meine Kreativität in Form von Grafikdesign auszuleben), die aber zugleich unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch wie der „Zufall“ es immer wieder will, kreuzen sich die beiden Wege hin und wieder, so als ob meine 2 Mentoren sich abgesprochen hätten und teilweise gemeinsame Sache machen. Und ich liebe es, ich liebe es wenn das Schicksal, oder wenn man so will das Leben oder auch ganz einfach der Zufall, mir auf eindeutige Weise signalisieren, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Folgendes hat sich ereignet …

Im Moment beschäftige ich mich mit dem intensiven Kennenlernen meiner Bedürfnisse (dazu mehr in den nächsten Beiträgen zur Selbstliebe), und habe aber auch in Sachen Grafikdesign mit dem 2. Buch von meinem geliebten Mentor Austin Kleon (über das 1. Buch habe ich unlängst ausführlich berichtet) angefangen. Ich wollte vor ein paar Tagen (für die Selbstliebe) eine geführte Meditation (ich und meditieren … das wird sehr schwierig. Ich bin quasi die Unentspannung in Person) durchführen, in der man sich in Angesicht seines eigenen Todes vor Augen führen soll, was wirklich wichtig ist (ziemlich krass und intensiv, hieß es … aber dazu eben auch bald an anderer Stelle mehr). Da wurde ich sofort neugierig und klickte sofort auf den Link, den ich auf Anfrage per Mail bekommen hatte. Der war dann leider defekt und es dauerte ca. 2 Tage bis ich den richtigen bekam. Somit war es heute soweit. Ich hatte kurz Zeit und entschied mich das Ding durchzuführen … Das war das eine, das Andere ist eben das 2te Buch von A. Kleon, „Show your Work!“, das mir erzählen soll wie ich meine Arbeit am besten in Szene setze. Klingt erstmal so, als hätten diese beiden Dinge nicht viel miteinander zu tun. Das dachte ich zuerst auch. Doch dann kam es anders, und ich sage euch, es ist das Timing dass das ganze erst interessant macht. Ich wollte gestern schon mit dem Buch anfangen, aber ich kam nicht dazu. Heute hatte ich dann las dann ein paar Seiten, aber irgendwie war ich nicht bei der Sache und beschloss erst mal diese Meditation zu machen (damit die mal vom Tisch ist). Die war dann mehr oder weniger erfolgreich. Sagen wir mal so, sie hat schon ein bisschen gewirkt, aber ein bisschen verwirrt war ich danach auch, weil ich mich angesichts meines Todes nicht wirklich etwas vorzuwerfen hatte (was ja gut ist, aber dazu ein anderes Mal mehr ;)). Ich hielt kurz inne und plötzlich überkam mich die Lust, doch in meinem Kleon Buch weiterzulesen. Ich staunte nicht schlecht, als die nächsten Seiten des Buches davon handelten, dass man sich seiner Sterblichkeit bewusst werden soll, um richtig zu leben. Es ging darum, dass viele große Menschen erst durch Nahtoderfahrungen den Arsch hoch bekommen haben, und wirklich etwas großes erschaffen haben. Kleon gibt dann einen einfach Tipp, wie man sich das bewußt machen kann, ohne fast zu sterben. Ich liebe diesen Mann und seine einfachen und wirkungsvollen Tipps. Er spricht genau meine Sprache. Man soll sich jeden Tag Nachrufe und Todesanzeigen durchlesen, denn die „Quintessenz aller Nachrufe ist Heldentum und Güte.“ Wenn man liest, dass jemand gestorben ist und im Leben etwas erreicht hat, will man sofort auch etwas aus seinem Leben machen. Und wenn nicht, dann reicht es schon sich bewußt zu machen, dass es jeden Augenblick vorbei sein kann.

Somit hat sich heute alles auf „Den Todes als Lehrer für das Leben“ konzentriert. Auf der einen Seite erfährt man, wenn man sich vorstellt dass man nicht mehr lange auf der Erde bleiben wird, was wirklich wichtig ist und auf der anderen Seite kommt aus dem Nichts neue Motivation. Im Moment bin ich zwar sowieso top motiviert und ich weiß auch recht genau was mir im Leben wirklich wichtig ist, aber es war ein wunderbarer „Zufall“ der mir sehr deutlich zu verstehen gegeben hat, dass ich auf dem richtigen Weg bin! DANKE DAFÜR!

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Echte Arbeit, Grafikdesign, Selbstliebe

Ich möchte in Zukunft noch mehr mit euch teilen

Ich möchte diese Seite nun endgültig zu meinem … „Herzensprojekt“ kann man nicht sagen, denn das ist ERGOThek genauso, aber es wird hier ab sofort meine Person, noch ein bisschen mehr in den Vordergrund gerückt. 2 neuen Themen werde ich hier Einzug gewähren müssen. 

Zu EINEM ist es diese wunderbare Ausbildung die ich begonnen habe, und die ich jetzt schon zu lieben glaube, über die ich etwas detaillierter berichten möchte. Ich möchte hier meine Arbeiten präsentieren, die im Laufe des Studiums entstehen, und über das was sich beruflich daraus ergibt berichten (2 kleine Aufträge im Freundes- und Familienkreis habe ich schon erfolgreich umgesetzt). Es könnte gut werden, und ich möchte das mit euch teilen, und zusätzlich auch für mich mitdokumentieren.

Zum ANDEREN habe ich noch ein riesiges Projekt in Angriff genommen, und zwar ein sehr persönliches. Es sind kleine Ausbesserungsarbeiten an meiner Person vorzunehmen. Ich habe das Glück, dass ich meine unlängst das Problem erkannt zu haben das mich wahrscheinlich schon sehr lange heimsucht, und daran möchte ich nun arbeiten. Das Projekt heißt Selbstliebe, und auch darüber möchte ich hier berichten. Warum ich das gerade hier besprechen möchte? Weil ich das dringende Bedürfnis habe, es mit jemandem zu teilen, es aber nicht mit realen Menschen in meinem Leben besprechen möchte, weil mir darüber zu Schreiben im Moment sehr viel leichter fällt, als darüber zu sprechen. Aber dazu dann mehr in den konkreten Beiträgen. Und da es mir nicht genügt es für mich alleine aufzuschreiben, und ich auch nicht unbedingt möchte, dass die ganze Welt die Möglichkeit hat mitzulesen (zumindest am Anfang noch nicht), habe ich mich für einen Mittelweg entschieden. Alle Texte, die dieses Thema behandeln, werde ich vorerst mit einem Passwort schützen. Das heißt, wenn ihr wirklich Interesse daran habt das mitzuverfolgen, mir quasi „zuzuhören“, dann dürft ihr gerne nach dem Passwort fragen. Dazu einfach ein kurzes Mail an schattenseite@icloud.com schicken.

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