Collagen, Grafikdesign

Show Your Work! – Collagen auf Papier

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Heute möchte ich etwas mit euch teilen, worauf ich in vielerlei Hinsicht sehr stolz bin. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit mich, als Person und Architektin vorzustellen, für eine „wachsende Ausstellung“, aus der am Ende ein Buch entstehen soll. Darüber werde ich in der Zukunft, sobald es mehr dazu zu berichten gibt, an dieser Stelle berichten. Im Moment weiß ich selbst noch nicht wie das Ergebnis aussehen, und was alles daraus entstehen wird. Na jedenfalls, habe ich in diesem Zusammenhang, unter anderem, dieses wunderbare Heftchen erstellt das ich euch heute hier präsentieren möchte. Darin sind meine bisherigen Collagen abgebildet, die mithilfe meiner neu errungenen typografischen Fähigkeiten zu einer papierischen Einheit zusammengeschmolzen wurden.

Was ich sonst noch für die oben genannte Gelegenheit erstellt habe, werde ich demnächst auch noch hier verbloggen. Und über das Thema Typografie, mein Hauptthema  im Monat August, werde ich auch noch detaillierter berichten. Der Rest sind Bilder. Viel Spaß dabei.

Ich liebe meine Collagen in Papierform noch mehr als auf dem Bildschirm. Alles meins. Meine Fotos, meine Collagen, mein Layout, MY WORK!

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Fotografie, Grafikdesign

Fotostrecke – Grafikdesign Monat 3 – Bild, Bildbearbeitung und Fotografie

Es wird immer schöner und spannender. Schon 3 Monate lang gehört diese wunderbare Ausbildung zu meinem Leben und bereichert es mehr als ich es mir je erträumt hatte.  Klingt kitschig, ist aber tatsächlich so. Grafikdesign und ich, wir lieben uns, nun ist es amtlich.

Der schönste Satz, den ich lernen durfte:

Der beste Weg, Fotografie zu verstehen, ist selber zu fotografieren. Beschäftigung mit der eigenen Fotografie kann sich äußerst positiv auf Ihre Arbeiten auswirken, trainieren Sie damit doch beständig Ihren Blick für Bildkompositionen und Motive.

Was für ein Zufall, dass ich diesen Monat auch meinen Fotografie-Kurs angefangen habe.

Die Monatsaufgabe

Nun zur Monatsaufgabe. Die lautete: „Sie erstellen eine eigene stimmungsvolle Fotoserie zu einem der unten aufgelisteten Themen.“

Schießen Sie eine eigene Fotoserie aus 8 Bildern zu eines dieser Themen:

• Aktuelle Jahreszeit
Schuhe (Darauf fiel meine Wahl)
• Automarken

„Die Serie sollte als zusammenhängend erkennbar sein, optisch ansprechend und ungewohnte Perspektiven bieten. Halten Sie Ihre Motive fotografisch fest und bringen Sie diese in ein Raster. Sie können aber auch das Format- beispiel im Anhang benutzen. Achten Sie auf prägnante Motive und Ästhetik in der Gestaltung. Setzen Sie bewusst Anschnitt, Perspektive, Bildkomposition, Drittelregel etc. ein, um spannende Motive zu finden.“

Das ist das Ergebnis:

Monat_03_Gorana_Guiboud-2Die Beurteilung lautete dann folgendermaßen:

Sie haben einen Blick für einen guten Bildausschnitt und Kompositionen. Man merkt, dass Sie Freude am Fotografieren haben. Erhalten Sie sich diese und trainieren und fotografieren Sie weiter!
Spielen Sie gerne noch mehr mit Schärfe und Unschärfe und bleiben Sie bei Ihren tollen Variationen mit Perspektiven und erweitern Sie diese um die Faktoren Nähe, Entfernungen und Bildausschnitten.

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Die volle Punktzahl gab es auch diesmal nicht, aber das ist vollkommen in Ordnung, denn ich bin ja hier um zu lernen, wäre ja schade ums Geld würde ich jede Aufgabe schon perfekt meistern. Die Kritik ist vollkommen gerechtfertigt und bringt mich unheimlich weiter. Danke dafür liebe OfG. Exakter Wortlaut:

„Spannend ist Ihre Idee immer mit kontrastierenden Bild-Paaren zu arbeiten. Bei Ihrem letzten Paar ist der Kontrast allerdings nicht deutlich genug. Bleiben Sie konsequent und ziehen Sie Ihre Idee durch!“

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Collagen, Fotografie, GedankenTexte

Es wird wieder besser werden.

Sie verändert sich, die Welt in mir, und die Wahrnehmung von der da draußen zieht mit. Ich bin müde, weil alles anstrengend geworden ist. Am Wetter kann es diesmal nicht liegen, denn was wäre ich für ein Mensch, wenn ich ständig nur das Wetter für meinen Gemütszustand verantwortlich machen würde? Bin ich also müde, weil es die Welt da draußen ist? Ist es die Anstrengung all das ertragen zu müssen, was die Menschenwelt da draußen aus sich macht? Meine innere Welt ist empfindlich geworden, kann sich von der da draußen nicht mehr abgrenzen. Gerade dachte ich noch, ich wäre endlich angekommen, nach so vielen Jahren in denen ich an dem Leben das ich jetzt habe gearbeitet hatte. Aber gerade bin ich nicht in meiner Welt, ich habe mich nach draußen gewagt, und das Wetter … ja das tut auch seinen Teil. Ich reagiere empfindlich auf menschliches Verhalten. Die Welt in mir zittert. Sie realisiert und hat … nein Angst ist es nicht, sie erlebt nur ein unschönes Erwachen. Denn es wird doch immer nochmal schlimmer, bevor es besser wird, sagt die Erfahrung. Im Augenblick ist es gut, nur dass die Zeiten, als man sich noch über das Wetter unterhalten hat, vorbei sind. Aber die Wolken und die Sonne sind noch da. Der Regen auch. Ich kann es bezeugen. Der Wind, die Bäume und die Katzen. Alle noch da draußen, in der Welt, die sich noch immer im gleichen Rhythmus dreht. Noch ist sie nicht aus der Bahn geraten. Nur die Menschen, die verunsichern mich, heute und gestern auf jeden Fall. Aber morgen, morgen vielleicht etwas weniger, hoffentlich.

... getting better

Es wird wieder besser werden!

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GedankenTexte

Multitasking ist auch nicht mehr das was es mal war

„Zeitalter der Kommunikation“, genau!

Ich bin prinzipiell sehr bemüht aufmerksam durchs Leben zu gehen. So kommt es, dass ich Dingen die sich zu wiederholen scheinen allergrößte Aufmerksamkeit schenke. Hier ein Beispiel aus jüngster Vergangenheit. Ich stoße immer wieder auf Texte von Menschen, die ihre Bedenken gegenüber diesem unserem Zeitalter äußern. Da kam ich natürlich nicht umhin, mich auch näher damit zu beschäftigen, vor allem weil ich dem Auslöser für mein ständiges überfordertsein, schon länger auf den Grund gehen wollte. Da begann es langsam zu dämmern. Könnt ihr euch auch noch daran erinnern, als wir Geburtstage und sogar Telefonnummern noch im Kopf hatten? Ich erinnere mich an eine Situation in der Schule, als wir zu Taschenrechnerzeiten Kopfrechnen geübt haben, und ich mich fragte was das für einen Sinn das machen soll, wenn es doch dafür Geräte gibt. Ich glaube so um die Zeit fing es langsam an, dass technische Geräte in Taschengröße uns Denkarbeit abnahmen. Aber das war noch keine große Sache, es war eine Hilfe, eine Erleichterung für das eh schon fleißige Gehirn. Und keiner mag Kopfrechnen. Später dann, in der HTL (weiterführende technische Schule) mussten wir und sogar programmierbare Taschenrechner kaufen, die komplexe Formeln rechnen, und sogar kleine Mathematischen Programme ausführen konnten. Man konnte allerdings auch Tetris damit spielen und Schummelzettel eintippen. So ging es weiter, und Schritt für Schritt wurde unser Gedächtnis immer fauler. Das einzige was es noch leisten muss ist Multitasking, und darin ist es mittlerweile wirklich echt großartig. Ihr müsst wissen ich stamme aus einer Zeit in der Multitasking etwas besonderes und erstrebenswertes war. Kürzlich las ich, dieses Multitasking von dem keiner mehr spricht, wäre gar nicht mehr zeitgemäss. Multitasking könne heutzutage jeder, muss jeder können und praktiziert jeder. Sich auf eine Sache zu konzentrieren, das ist heute die Kunst die er zu beherrschen  erstrebenswert wäre.

Und das war der Auslöser. Dieser Gedanke, den habe ich dringend gebraucht!

Ich wußte mal wie das geht. Es gab Zeiten, da habe ich mich auf eine Sache konzentriert und stand nicht unter Zwang noch 5 andere gleichzeitig tun zu müssen. Es gab sogar eine Zeit in der ich sogar wusste was Langeweile ist. Ich möchte das wieder lernen. Ich will mein Gehirn wieder für mehr als Multitasking verwenden. Ich will die Fähigkeit, mich wieder auf eine Sache zu konzentrieren, zurückhaben. Und wenn das geschafft ist, wird die Aufmerksamkeitsspanne, die mittlerweile auf die Länge eines Tweets geschrumpft ist, auch wieder wachsen und gedeihen.

Im selben Artikel wurden mir übrigens Apps empfohlen, die mir dabei helfen sollen „das Multitasking zu verlernen“ indem ich mich weniger vom Smartphone ablenken lasse. Wie paradox ist das denn? Und ich war sogar sofort Feuer und Flamme und innerhalb von Sekunden schon im Appstore. Als ich dann herausgefand, dass die App durchgehend meinen aktuellen Ort trackt und dadurch auch noch wahnsinnig viel Akku braucht, ließ ich es doch sein. Zum Glück. Stattdessen fing ich an meinen Gedanken zum besagten Thema zu vertiefen.

Ich dachte weiter nach, und musste mir die Frage stellen: Brauche ich wirklich für alles eine App? Kann ich denn gar nichts mehr selber? Will ich überhaupt noch irgendetwas selber tun und denken oder bin ich eh schon zu faul geworden und verlasse ich mich lieber auf die unfassbar fortschrittliche Technik, die mir mein Tun und Denken „abnimmt“? Bekannte Bilder im Kopf. Idiocracy? Ein ganz klares JA zum selber denken. Der faule Denkappartat muss wieder ordentlich schuften lernen. Die Technik soll mir ab sofort zwar dienen, aber mich nicht mehr beherrschen. Nur weil es da ist, und ich die Möglichkeit habe es zu nutzen, heißt das noch lange nicht, dass ich es auch brauche, geschweige denn nutzen muss. Es wird radikal. Ich werde bestimmt auch ein kleines Schlachtfeld hinterlassen, aber danach wird es mir besser gehen.

Die allerersten Schritte sind schon getätigt. Ich habe schon Ordnung geschaffen, auf all meinem Netzwerken. Ich habe alles gelöscht was überflüssig war. Ich habe auch auf dem Computer in Taschenformat Ordnung gemacht, habe mich auch von 100en von Apps gelöst und die allerbeste Entscheidung überhaupt getroffen. Ich habe die Mitteilungszentrale auf stumm geschaltet. Und siehe da, die Nachrichten sind auch noch da, wenn ich das nächste mal … freiwillig … auf das schlaue Telefon schaue. 5 Tage sind vergangen seitdem ich nicht sofort sehe wenn ein Mail reinkommt, mich jemand bei Twitter erwähnt oder mich über Wahtsapp kontaktiert.

Ich schaue jeden Tag um einiges weniger auf die Gehirnprothese in Taschenformat. Und ich fühle mich jetzt schon so viel freier und leichter als noch vor ein paar Tagen. Jeden Tag denke ich den Gedanken noch klarer, und genieße immer mehr die Freiheit, die ich mir selbst und ohne es zu merken genommen hatte. 

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Fotografie

Ohne schönes Motiv, keine schönen Fotos

Was ich kürzlich gelernt habe: 

Ein Foto ist niemals objektiv. Fotografie ist immer ein subjektiver Blick des Fotografen auf Dinge und Geschehnisse. Der Blickwinkel ist angeschnitten und inszeniert und damit ein verzerrter Ausschnitt der Wahrheit.

Außerdem habe ich gelernt, dass: 

dadurch dass unsere Wahrnehmung mehrdimensional ist, und uns unsere Sinne  Informationen über die Umgebung zuspielen, wie Geräusche, Düfte, Lichtverhältnisse etc., wir die Welt und die Zeit sozusagen in „echt“ erleben. Ein Foto hingegen ist ein Sekundenbruchteil dieser echten Szene, eine Momentaufnahme des großen Erlebnisses, das wir in echt wahrnehmen. Ohne Geräusche oder andere sinnliche Informationen. Genau aus diesem Grund finden wir es langweilig wenn wir mit abertausenden von Fotos vom Erlebten der Freunde „gequält“ werden. Schließlich war man nicht dabei, kann also die erlebten Emotionen nicht nachvollziehen, sie nicht mit den Abbildern davon verbinden und wieder hervorrufen. Ich hoffe ihr mögt meine Bilder vom „Lünersee“ trotzdem bestaunen und bewundern, und findet sie nicht langweilig.

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Hier noch, für die die es interessiert, ein paar Infos zum See: 

Der „Lünersee“ ist einer der größten Seen im österreichischen Bundesland Vorarlberg in der Gemeinde Vandans. (Ich lebe schon 24 Jahre in Vorarlberg und war zum ersten Mal an diesem magischen Ort. Vielleicht waren wir bisher einfach noch nicht bereit füreinander)

Er liegt auf einer Höhe von 1970 m ü. A. (dementsprechend frisch war es da natürlich) am Fuße der Schesaplana. 1959 vergrößerte die Vorarlberger Illwerke AGdas Speichervolumen des Sees mit einer Staumauer. Sie nutzt seitdem das Wasser zur Stromerzeugung im Lünerseewerk. (Qulle: Wikipedia)

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Collagen, Grafikdesign

Vom Lernstoff inspiriert

Vom neuen Lernstoff inspiriert, ist endlich wieder eine Collage entstanden. Monat 3 meiner Grafikdesign Ausbildung beschäftigt sich nämlich mit Bild, Bildbearbeitung und Fotografie. Da gehören natürlich Collagen dazu. Es wird immer besser und spannender und schöner. Einfach fabelhaft, diese Sache mit mir und dem Grafikdesign.

Wir sollten (nur so für uns) 3 Collagen erstellen. Gefordert war diese mit echten Fotos, aus echten Zeitschriften zu erstellen. Leider besitze ich derartiges nicht, somit mussten das gute alte Internet und sein Freund Photoshop herhalten. Das Thema ist Stadt-Land (die anderen 2 wären „Celebrity“ und „Tierwelt“ gewesen. Mache ich bei Gelegenheit vielleicht auch noch). Jedenfalls liebe ich das Ergebnis. Und ich glaube von all meinen kreativen Ausbrüchen, liebe ich die Collagen am meisten. Allerdings scheinen genau diese am wenigstens zugänglich zu sein. Schade eigentlich.

stadt-lang collage

 

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Fotografie

Foto Bearbeitung – Die Objektiv-Reflexion PHASE

Ich liebe es Fotos zu bearbeiten. Ich liebe es sie so zu bearbeiten, dass etwas ganz neues daraus entsteht. Dieses „Verfälschen“ mache ich allerdings nur mit den, mit dem Smartphone spontan geschossenen Fotos. Die werden immer ohne große Vorbereitung geschossen und haben kaum richtige fotographische Qualitäten. Aber zum Glück gibt es Apps über Apps über Apps, mit denen auch diese Fotos zu gewollt schönen Kunstwerken werden. Im Moment habe ich meine Objektiv-Reflexion Phase, dementsprechend sehen alle meinen Fotos ähnlich aus. Dafür verwende ich die ganz wunderbare App (in die bin ich Moment total verliebt) PicsArt.

Dazu hier eine kleine Vorher-Nachher Show

(Kinder macht niemals Fotos während ihr Auto fährt) So wird aus einem eigentlich nur bewölkten Tag, ein strahlend sonniger Tag (und aus dem Auto ein UFO).

Meine liebste Zeitschrift und die Hipster Cola sehen mit dieser Objektiv-Reflexion und einem Retro Effekt noch viel hipper aus.

Hier habe ich vieles, was mich gestört hat weggeschnitten und aus 4:3 – 16:9 gemacht, weil ich dieses altbackene Fotoformat nicht mehr (oder nur noch selten) sehen kann. Sohn putzt hier übrigens das Tischchen mit seinen (weißen) Socken, und ich lasse ihn.

Die Ananas bekommt auch ein schöneres Format, einen Retro Filter, ein paar Sonnenstrahlen und Reflexionen, und et voilà, schon haben wir ein Kunstwerk.

Beim Hausberg habe ich alle diese störenden Häuser weggeschnitten. Das Format ergibt sich dadurch mehr oder weniger von selbst. Ein sonniger Filter und eine Reflexion und schon haben wir wieder einen schönen Sommertag.

Ja. Früher war das Wetter einfach schöner. Das ist eine Tatsache, die lässt sich nicht leugnen. Hier der fotografische Beweis.

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